Wenn an einem warmen Sommerabend pastellige sowie farbenfrohe Roben aus Tüll und Seide beginnen, eine fast schwerelose Choreografie aus Smalltalk und Kameraposing hin zur Hofburg zu tänzeln, dann weiß ganz Wien: Es ist wieder Ballsaison. Ja, ich weiß, mit dem Begriff verbinden die meisten von uns einen dicken Wintermantel oder die Angst seine Jimmy Choos im Schneematsch zu ruinieren. Aber: Die glamouröse Fête Impériale als sommerliches Pendant zum Opernball befreit die junge Dame von Welt natürlich von all diesen Sorgen. Zum 8. Mal fand sie heuer in der Spanischen Hofreitschule statt und ich selbst durfte in einer roséfarbenen Robe von Peek&Cloppenburg dabei sein. Ein Geheimnis muss ich Euch an dieser Stelle übrigens verraten: Ich liebe es, mir meine Frisuren für solche Anlässe selbst zu machen. Diesmal habe ich mich für echten Rosenschmuck im Haar entschieden und nicht ganz ohne Eigenlob möchte ich mal anmerken, dass es mir ganz gut gelungen ist! Die Farben der Blumen habe ich natürlich passend zu meinem Kleid ausgewählt.

Getoppt werden kann so ein ästhetisches Erlebnis aus Roben, traumhaftem Schmuck und dem passenden Mann an seiner Seite nur von der atemberaubenden Location: Die Spanische Hofreitschule steht der Oper dabei in nichts nach. Sie ist wirklich ein ganz großer Traum aus Stuck, Gold und allem, was das Wiener Herz liebt und begehrt. Beim Abendprogramm habe ich mich selbst übrigens am allermeisten über die Gesangseinlage von meiner Freundin Rosi aus Kitzbühel gefreut! Diese gab Hits wie „Kitzbühel, mein Augenstern“ zum Besten. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Ballkultur bekannte Gesichter anlockt und Menschen zusammenführt, die eine wunderbare Zeit verbringen dürfen. Denn wie Ihr wisst: Märchen schreibt man nur gemeinsam!

 

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